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Guido Rosch

-hab eine Vision von deiner besseren Version

Ide+En

Depression ist mein Eingeständnis, dass ich allein und verdammt am Ende bin. Hinter dem Mond wollte ich mich verkriechen und verstecken, da ich mir so hilf- und wehrlos vorkam. Doch begann ich, mich gegen Angst, Panik und Schwermut zu wehren. Der Anfang für „Ide+En“ entstand aus der Frage der Identifikation meiner eigenen Person. Was an mir ist meins und was sind die Ziele oder Wünsche anderer, die ich sowohl unbewusst als auch ungewollt zu meinen eigenen machte. In eine Depression hinein ist ein Weg, aus der auch wieder ein Weg hinausführt. Ich fing also an mich zu entwickeln. Ide+En ist dem Erleben von Depression einen Rahmen, eine Sprache und einen möglichen Lösungsansatz zu geben.

Ide+En: Identifikation und Entwicklung

Intention des Projektes

Raus aus der Ecke und ans Licht gebracht

Zum Projekt

  • Lesung
  • Vorträge
  • Workshops/ Trainings
    • Ernährung
    • Mental
    • Physisch
  • Personal Training

Mein Weg ist nicht dein Weg

  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Never be afraid to try something new

ÜBER MICH

1967 in Hannover geboren
1993 Inhaber einer Versicherungsagentur und als Finanzdienstleister tätig
2005 erster Marathon
2013 Diagnose Depression
2016 Erster Volkstriathlon
2017 Erster Triathlon in olympischer Distanz 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen
2019  Erste Vorträge und Lesungen
2020 Fachberater für Ernährung, Fitnesstrainerlizenz

Schlecht schlafen konnte ich ab einem bestimmten Zeitpunkt perfekt. Bereits viele Monate vorher fand ich keine Ruhe mehr und ebenso lebte ich in regelmäßigen Angst und Panikzuständen. Nach drei bis vier Stunden weckte mich irgendeine Angst oder Panik und fand auch danach weder Entspannung noch Erholung. Auch selbst, wenn ich die nächsten Stunden nicht aufstehen wollte. Jeden Morgen fühlte ich mich wie zerschlagen, weil ein Druck aus Angst in der Brust mich jedes Mal vorzeitig aus dem Schlaf riss. Erst nach Wochen und Monate ging ich schließlich zum Arzt.

Ich hatte nur noch einen einzigen Wunsch: mach bitte, dass das aufhört. Ich will wieder Ruhe und Entspannung in der Nacht finden. Ich will wieder durchschlafen können.Ich hätte viel früher zum Arzt gehen sollen, weil er mir erstmal helfen konnte. Die sogenannten bunten Pillen sollten erstmal helfen. Die zweite Sorte von Medikamenten brachte im zweiten Anlauf die besseren Resultate. Ich wurde ruhiger und entspannter.

Dieser erste Fortschritt war gut und wichtig, reichte mir allerdings irgendwann nicht mehr. Ich wollte auch irgendwann wieder ohne Tabletten klarkommen. Ich fing an selbst aktiv zu werden, denn die erhoffte und erwünschte Hilfe von ärztlicher Seite, wie auch von unserem Gesundheitssystem war aus meiner Sicht nahezu minimalistisch und äußerst einseitig. Was kann mir helfen, von den Tabletten wieder loszukommen? Was kann mir helfen meine Angstzustände und Depression ohne Medikamente zu beenden? Ich recherchierte, las und versuchte aus meinem Käfig wieder heraus Wege zu finden. Ich suchte nach Dingen, die mir der Arzt nicht sagen konnte: wo ist die Steckdose, die meinen Geist und Körper wieder mit Energie und Schwung auflädt?
Durch die Medikamente war ich tagsüber fahrig, unsicher, ungelenk, unkonzentriert, konnte mir nichts merken und war ständig von mir selbst abgelenkt. Im Lied besungener Sex, Drugs & Rock’n Roll hätten ein Ansatz sein können. Weitere oder andere Drogen waren jedoch keine Lösung für mich, Sex funktionierte bei mir mit Antidepressiva nicht und so blieb ausschließlich Rock’n Roll in Form von Sport übrig. Ich fing an, regelmäßig wieder raus zu gehen und mich zu bewegen. Das war ein gelungener Start für mich.  Ich fragte mich jetzt immer öfter, was will ich persönlich wirklich. Was ist mir selbst wichtig und was kommt von außen, was wünschen und verlangen andere von mir. Deren Wünsche müssen ja nicht automatisch meine sein, oder? Habe ich deren Wünsche und Verhalten vielleicht zu meinen werden lassen? Was konnte ich sofort ändern, was brauchte Zeit und was musste warten? Ich reduzierte eigenständig kontrolliert selbst die Dosierung meiner Medikamente, dabei konnte ich neue Dinge über mich und andere Menschen lernen und ich begann in kleinen Schritten mein Leben zu verändern. Auch konnte ich mich wieder öfter für neue Dinge interessieren. Jeden Tag versuchte ich einen Ansatz zu entdecken, ein kleines Samenkorn in mir neu zu pflanzen und mit größten Anstrengungen diesen Schössling zu hegen und zu pflegen. Ich lernte einfach, dass manche Dinge bei mir funktionieren und andere eben nicht. Ohne meine Kinder hätte ich das niemals so gut und nachhaltig geschafft. Mein Sohn war mein bester Buddy. Mit ihm habe ich im wahrsten Sinne des Wortes wieder das Laufen gelernt. Meine beiden Töchter gaben mir immer und stets aus der Ferne Kraft, ohne dass sie wussten, wie es mir geht. Ihnen drei gehört mein größter und tiefster Dank in Liebe.

Ernährung

Du bist, was du isst. Das gilt im Besonderen grad bei Depression. Ich bin ein wenig irritiert, dass diese simple Tatsache noch nicht bei allen Ärzten angekommen ist. Es besteht immer ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Ernährung und Wohlbefinden. Zu leicht kann man sich hinter der Gesellschaft für Ernährung und/ oder der Pharmaindustrie verstecken. Die Empfehlungen der DGE gelten der breiten und gesunden Bevölkerung. Den physiologischen und individuellen Schwankungen einer Einzelperson werden diese Richt- und Schätzwerte niemals gerecht. Eine Vitalstoffanalyse eines Hausarztes, der bei der Diagnose Depression anfänglich federführend ist, habe ich nicht erlebt. Ich selbst habe erlebt, dass jedoch durch eine gezielte Ernährungsumstellung nebenwirkungsfrei meine Verfassung sich verbessert hat. Das Ziel ist, gesünder leben ohne Nebenwirkungen der Pharmaindustrie. Ein Plan, ein Buddy und ein Coach helfen dir.

Zurück in die Bewegung

Bewegung ist immer ein Fortschritt. Bewegung ist Rhythmus und Kontinuität. Es ist völlig unerheblich und auch absolut egal, ob du wieder raus um den Häuserblock spazieren gehst oder ob du Sport machst. Geh raus und beweg dich- so oft und so regelmäßig wie immer es geht und so lange wie möglich. Depression ist das Verharren in der Starre. Mit der Bewegung beginnt die Veränderung. Der Körper kommt wieder in Fluss, der Kopf kommt auf andere Gedanken, die Perspektive verändert sich. Der Körper findet seinen Bewegungsablauf, den der Kopf wieder auf den Tagesablauf übertragen kann. In Kombination der rhythmischen Bewegung und der Atmung kommt die innere Ruhe und auch der bessere Schlaf wieder zurück. Warum hat mich kein Arzt oder Therapeut nach sportlichen Aktivitäten gefragt, wo es doch bewiesen ist, dass Sport bei Depressionen hilft? Ein Plan, ein Buddy und ein Coach helfen dir.

Vorwort aus meinem Buch

Es ist schon ein wenig verwunderlich, wie wenig Aufmerksamkeit das Thema Depression in der Öffentlichkeit besitzt. Dabei werden Milliarden jedes Jahr an Gesundheitskosten von den Kassen und Versicherern ausgegeben und die Wirtschaft hat dazu Milliarden Ausfälle zu verzeichnen. Um dieses Thema für drei Tage in den Schlagzeilen zu finden, muss…

… (Depression) kracht nicht, es knallt nicht, es ist kein erzählenswertes Schauspiel. Es ist eine miese beunruhigende Stille, es ist ein Kriechen und wenn überhaupt ein leises Zischen. Es fühlt sich schäbig, klebrig, stickig und dreckig an. Es dauert…

… Dazu braucht es Zeit sich selbst wiederzufinden und wiederzuerkennen. Innere Ruhe und wahrliche Lebensfreude brauchen seine Zeit sich wieder zu entwickeln. Man muss sich wieder e-n-t-w-i-c-k-e-l-n.

Blog

Danke

Hey Daniel, da ist uns eine ganz hervorragende Seite gelungen. Es dauert immer eine Weile bis alles an seinem richtigen Platz ist. Ich danke Dir für die perfekte Umsetzung meiner Vorstellungen. Jetzt ist es soweit und ich kann offiziell sagen, wir sind online- machen...

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Dienstag. Leben- was ist das

Dienstag. Leben- was ist das? Diese Frage hab ich mir heute gestellt. Gefühlt, überlebe ich grad, was wie „überwintern“ sich anhört. Was mich wiederum zu „überbrücken“ bringt. Was überbrücke ich grad? Vielleicht die Zeit, bis ich endlich den Mut aufbringe, das zu tun,...

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Freunde und Unterstützer fürs eigene Mindset

Triathlon: Triathlon – Schwimmverein Aegir 09 Hannover
Schuhe und Neos: Bladerunner Sport-Shop in Hanover
Bikes: Keha Sport
Dart: Dartartikel – Dart Shop Barsinghausen
Iceman Training: Reconnect with nature 
Rolfing, Strukturelle Integration: Osteopathie-Praxis Volkmar Reinecke
Versicherungen: Dito einfach PKV
Literatur: Leuenhagen Paris
Urlaub: Rügen Gutshaus
Medien: Daniel Heitmüller
Supplements/ Nahrungsergänzungsmittel: Jeunesse

Das gute Wort zum Schluss

Ganz am Anfang ist immer ein Gedanke, der alles verändert und in Bewegung bringt.
Aus einem Wunsch kann ein Ziel werden.
Wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg.
Wer kein Ziel hat, verläuft sich.
Es wird keiner kommen, um dich jemals abzuholen- geh alleine los! (Toten Hosen)
Tu das umgehend, wovor du dich schon immer gedrückt hast!
Das Gestern ist heute nicht mehr zu ändern.
Tu das, was du schon immer wolltest!

Kontakt

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Notfallnummern:

Rufe bei der Telefonseelsorge unter der Rufnummer 0800/1110111 oder unter Rufnummer 0800/1110222 an.

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